Katze ist verstorben – Gedenksteine, Urnen und Co. – Möglichkeiten für ein würdevollen Abschied

Abschied von der geliebten Katze – Was tun wenn eine Katze verstirbt?

Die Katze ist verstorben. Wir alle wissen, dass der Tod zum Leben mit dazugehört. Und wenn wir es schaffen, uns damit zu beschäftigen und auseinandersetzen, können wir zu einer gesunden Auseinandersetzung damit kommen, heißt es. Doch, scheint es normal zu sein in unserer Gesellschaft, das Tabuthema Tod von uns wegzuschieben, wir sprechen nicht gerne darüber. Und dann kommt es oft ganz plötzlich und dann müssen wir uns damit auseinandersetzen. Die Lücke, die dann entsteht, scheint schwer oder gar nicht mehr zu schließen. Viele unterscheiden, ob es sich bei dem Tod um Mensch oder Tier handelt, doch eines ist Beiden gewiss, nun beginnt die eigentliche und sehr wichtige Trauerarbeit und, wie in diesem Fall, das Kümmern um das verstorbene Tier.

Katze verstorben - Was tun?
Ein geliebter treuer Begleiter durch gute und schlechte Zeite ist nicht mehr da – Was tun wenn die Katze verstorben ist? So bereiten Sie Ihrem Leibling ein würdevollen Abschied. Foto: CKellyPhoto/Bigstock

Kinder verdienen in dieser Situation besonderen Respekt. Ihre Trauer um den vierbeinigen Freund sollte in jedem Fall ernst genommen werden

Das geliebte Haustier, die Katze, ist und bleibt auf Rang 1 der beliebtesten Haustiere von uns Menschen in Deutschland. Der Verlust ist für uns oft nur schwer zu verarbeiten. Wenn Kinder betroffen sind, fühlen Eltern sich schnell mit der Situation überfordert. Die Verbindung zwischen dem Kind und dem Tier ist meist sehr eng ohne jegliche Wertigkeit. Experten raten hier, gemeinsam mit den Kindern zu trauern und nicht als Lösung gleich ein neues Tier anzuschaffen. Befindet sich das trauernde Kind im Grundschulalter, hat es meist schon ein Verständnis für den Tod entwickelt. Gemeinsam sollte entschieden werden, ob es ratsam ist, dass das Kind sich von dem toten geliebten Vierbeiner persönlich verabschiedet. Auch ein gemeinsam geschriebener Abschiedsbrief kann hier helfen und vielleicht die gemeinsame Bestattung. Wenn der erste Schock von Groß und Klein dann überwunden ist, gilt es, soweit noch keine Vorsorge getroffen wurde, sich um die verstorbene Katze zu kümmern.

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Letzte Aktualisierung am 13.10.2018 um 00:58 Uhr / Werbung / Produktbilder: Amazon.de

Särge, Urnen & Gedenksteine für Katzen

Hier finden Sie mehr schöne Ideen und Anregungen für kleine Erinnerungen. Bereiten Sie Ihrem Liebling einen würdevollen Abschied und behalten Sie Ihr Tier in schöner Erinnerung.

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Welche Möglichkeiten für einen würdevollen Abschied haben wir? Wie können wir uns angemessen von dem Tier verabschieden?

Je nachdem wo die Katze verstorben ist, zu Hause, draußen oder wurde das Tier beim Tierarzt eingeschläfert, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Starten wir mit der Bestattung auf einem Tierfriedhof. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es sie – Tierfriedhöfe in Deutschland. Ein seriöser Tierfriedhof ist immer ein EU-genehmigter Tierfriedhof. Da immer mehr Menschen diese Art der Bestattung für ihr Tier angemessen halten, steigt die Anzahl der Friedhöfe für Tiere ständig. Auch die Tierkrematorien verzeichnen eine steigende Tendenz. Das Internet oder die Stadt/Gemeinde bieten Auskunft, wo sich der nächste Tierfriedhof befindet. Manche Menschen wenden sich schon vor dem Ableben der Katze an ein Tierbestattungsunternehmen.

Der Tierfriedhof als letzte Ruhestätte

Dieser Service beinhaltet dann das Abholen des Tieres, die Mitarbeiter haben ein offenes Ohr bei der Trauerbewältigung und sie übernehmen den Transport des kleinen Lieblings zum Tierfriedhof. Die Beisetzung erfolgt dann in einem Sarg oder einer Urne und der weitere Ablauf geschieht, wie abgesprochen und gewünscht. Selbstverständlich kann man sich auch direkt an den nächsten Tierfriedhof wenden und dort ein Gespräch suchen. Wenn es dann so weit ist und die Katze ihre letzte Ruhestätte finden soll, findet sich ein Mitarbeiter vom Tierfriedhof ein, holt das Tier ab und es wird ein Termin gemacht, wann die Beisetzung erfolgen soll. Auch hier haben die Trauernden es mit Mitarbeitern zu tun, die erfahren sind und mit dem nötigen Respekt und Empathie ausgestattet sind. Der Vorteil bei dieser Art des Abschiednehmens ist, dass der Liebling auf dem Tierfriedhof besucht werden kann und vielleicht hilft es, den Verlust des Tieres besser zu verarbeiten. Genau wie bei der menschlichen Bestattung, kann der Platz vorher auf dem Friedhof ausgesucht werden.

Tierfreidhof als letzte Ruhestätte für die Katze
Tierfreidhof als letzte Ruhestätte für die Katze – Oder doch lieber eine schöne Urne mit nach Hause nehmen? Foto: inmyeyes/Bigstock

Dafür fallen dann allerdings Gebühren an, um den Platz freizuhalten. Wenn dies nicht geschehen ist, wird ein Platz zugewiesen, wenn die Zeit da ist. Es ist möglich, ein Grabstein, ganz nach den Wünschen des Besitzers anfertigen zu lassen. Ob mit Inschrift und Foto oder sollen kleine Skulpturen den Stein verzieren. Auch die Größe kann je nach dem gewählt werden. Als Stein dienen meist Natursteine, wie Feldsteine und Findlinge, die dann nach Wunsch bearbeitet werden. Die Graberstgestaltung und die Grabdekoration werden abgesprochen und es ist fast alles an Wünschen offen. Wird die Beisetzung in einer Urne gewählt, wird das Tier im Tierkrematorium kostenpflichtig eingeäschert. Mittlerweile gibt es ein riesiges Sortiment an Urnen von verschiedenen Herstellern. Die Preise für so einen Platz variieren von Stadt zu Stadt und sind unterschiedlich. Im Gro liegen die Kosten, mit Vereinbarung einer mehrjährigen Laufzeit, so ab 300 bis ca. 1200 EUR. Je nach Wunsch und Aufwand sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Weitere Möglichkeiten unser verstorbenes Tier zu bestatten – der Tierarzt kann professionell beraten und die Katze erlösen. Soll es die Tierverwertungsanstalt sein, mit einer Sammelverbrennung oder doch lieber eine Seebestattung?

Wenn die Katze unheilbar erkrankt ist, und der Tierarzt rät, sie zu erlösen, ist dies ein schwerer Gang. An einem Tierarzt oder der Tierärztin geht eine Einschläferung auch nicht einfach so vorüber, auch wenn sie geschult sind, hier professionellen Abstand zu halten. Ein einfühlsames Gespräch mit dem behandelnden Tierarzt kann helfen, sich bewusst zu machen, dass der Zeitpunkt gekommen ist, das Tier zu erlösen.

Hierbei handelt es sich nicht um Schwäche, um leichtfertiges Aufgeben, sondern um Stärke – dem Tier bleibt bevorstehendes Leiden erspart oder es wird von großen Schmerzen erlöst. Alles andere wäre egoistisch, so hart es sich auch anhört. Das Tier selber kann keine Signale senden, wann es Zeit ist, zu gehen, gerade Katzen leiden oft still vor sich hin, ohne ihnen wirklich anzumerken, was los ist. Eine Tierärztin kann hier gut beraten – und bei schweren Erkrankungen beurteilen, was das beste für das Tier ist.

Ist dann eine Einschläferung vonstattengegangen, ist die Überführung in eine Tierverwertungsanstalt die Regel, es sei denn, der Besitzer wünscht etwas anderes und nimmt die verstorbene Katze mit. In der Verwertungsanstalt wird der Tierkörper verbrannt. Hier gibt es Einzel- oder sogenannte Sammelverbrennungen. Entscheidet man sich für eine Einzelverbrennung, ist die Einäscherung natürlich teurer.

Grundsätzlich setzten sich die Kosten nach der Größe der Katze zusammen. So kostet eine Sammel-Einäscherung zurzeit ab 100 Euro bis 200 Euro. Die Einzelkremierung dagegen beträgt ab ca. 180 und kann bis zu 300 Euro teurer werden. Hier ist der Vorteil, und meist auch der Grund, dass die Asche des Tieres in eine Urne gefüllt wird und mit nach Hause genommen wird.

Die weitere Verwendung kann dann der Tierfriedhof sein, oder die Urne wird im Garten vergraben, vielleicht findet das Gefäß auch Platz in einem Wohnzimmer oder soll auf dem Tierfriedhof auf der grünen Wiese zerstreut werden – das entscheidet der ehemalige Besitzer. Auch Seebestattungen sind mittlerweile möglich. Die Urne ist dann aus Steinsalz hergestellt. Am Schluss der Beisetzung wird eine Urkunde ausgehändigt mit den Daten der Stelle, wo die Urne zu Wasser gelassen wurde.

Darf ich meine geliebte Katze auch zu Hause begraben? Was sagt das Tierkörperbeseitigungsgesetz = TierKBG dazu?

Schätzungsweise entscheiden sich immer noch viele Tierbesitzer dafür, das Tier am eigenen Haus, im Garten zu bestatten. Generell ist es erlaubt, es gilt aber zu beachten:

  • nur Kleintiere dürfen dort begraben werden, die keine meldepflichtige Krankheit hatten
  • liegt der Garten in einem Wasserschutzgebiet, ist es verboten, das Tier dort zu bestatten
  • es muss recyclingfähiges Material verwendet werden, wie beispielsweise eine Wolldecke, ein Handtuch, Kartonage, Holz oder Zeitungspapier
  • der Liebling muss gut zwei Meter von öffentlichen Wegen liegen
  • es muss Hüfttief vergraben werden und einen halben Meter Erde aufgeschüttet werden, schon wegen der Neugier anderer Tiere

Wenn hier Unsicherheiten sind, ob es erlaubt ist, lieber bei der Stadt erkundigen, da Zuwiderhandlungen empfindlich betraft werden können – es drohen Bußgeldbescheide von bis zu 15.000 Euro. Es ist streng verboten, wegen der Hygienevorschriften, den toten Katzenkörper im Müll zu entsorgen.

Auch ausgefallene Wünsche finden Berücksichtigung, wenn das Budget dann dementsprechend vorhanden ist

Es gibt Menschen, die das verstorbene Tier zu einem Tierpräparator geben. Die Kosten, die dann entstehen können, liegen bei ca. 400 Euro und bewegen sich schnell aufwärts. Eine weitere, auch manchmal genutzte Möglichkeit ist, dass aus der Asche der verstorbenen Katze ein Diamant hergestellt wird. Dies ist eine sehr kostenintensive Variante – Diamanten bis zu einem Karat werden gefertigt in verschiedenen Farben. Die Kosten für einen Diamanten fangen bei 4000 Euro an. Und es gibt Menschen, die wollen die Asche ihres geliebten Katers auf einer Schweizer Alm ausgestreut haben. Das erledigt ohne Weiteres der Tierfriedhof. Amerikaner bieten uns Europäer an, die Asche der Katze mit in den Weltraum zu nehmen, wer will das toppen?

Katze Tierfriedhof
Foto: Remus Rigo/Bigstock

Fazit:

Ähnlich wie bei uns Menschen haben auch Tiere die Möglichkeit, die vier Elemente zu nutzen: die Form der Erdbestattung, die Feuerbestattung, dass im Element Luft die Asche beigesetzt wird und die Beisetzung der Asche im Wasser. Wenn die Katze stirbt, bricht für den Besitzer erst mal die Welt zusammen. Wenn Außenstehende diese massive Trauer oft nicht verstehen, ist auch das eine normale Verhaltensweise. Meist können wohl nur Tierbesitzer untereinander verstehen, was es bedeuten kann, wenn die gewohnte und liebgewonnene Morgenroutine nicht mehr gegeben ist. Beispielsweise der Katze ihr Lieblingsfutter zu geben oder sie rauszulassen. Auch der Tod eines Tieres kann ein Trauma nach sich ziehen. Im Herzen und auch im Alltag entsteht eine traurige Leerstelle. Der Verlust eines Freundes oder man kann auch sagen Familienmitglied muss verarbeitet werden. Schließlich wurde in den meisten Fällen viel Zeit mit der Katze verbracht. Wir haben Gedanken, Gefühle und auch Ideen auf unsere kleinen wilden Freunde projiziert.

Klartext: Wir sehen uns selber in unseren Tieren wieder. Die Vierbeiner waren uns eben sehr nah. Trauerberater geben den Rat, diese Gefühle auf keinen Fall zu unterdrücken, sondern ihnen genügend Raum zu geben. Unterdrückte Gefühle können bekanntlich zu Depressionen führen. Liebe Menschen, die einen umgeben, können nach der ersten verstrichenen Zeit Anregungen geben, Dinge zu tun, die dem Trauernden gut tun. Und an alle glücklichen Katzenbesitzer sei gesagt: Vielleicht sich einfach mal Gedanken darüber machen, was nach dem Ableben der Katze mit ihr geschehen soll. Ein Beratungsgespräch kann da für Klarheit schaffen.

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