10 Dinge die unsere Katzen hassen

Was mögen Katzen so überhaupt gar nicht an unserem Verhalten?

Sind wir sicher, dass wir alles über unsere Kätzchen wissen? Sicher ist das Verhalten der Katzen ist in bestimmten Situationen weiterhin unvorhersehbar. Aber können wir, oder besser gesagt, sollten wir vermeiden? Genau wie uns Menschen geht Katzen so manches am menschlichen Verhalten einfach auf die „Nüsse“. Wissenschaftler sagen, dass Katzen einige der Dinge, die wir tun, hassen und es uns auf verschiedene Weise wissen lassen, manchmal indem sie respektlos sind, manchmal das sie sich mehr zurückziehen und manchmal fauchen sie uns einfach nur an und verpassen uns einen kleinen Denkzettel. Eine böse Redensart besagt, dass man Katzenhalter an den Schrammen und Kratzern an ihren Händen und Armen erkennt. Aber schauen wir uns ma an, was sie wirklich nicht ertragen können.

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Der mensch ist auch manchmal nicht so einfach. Was Katzen an uns Menschen überhaupt nicht mögen und was wir daher tunlist vermeiden sollten – Foto:Real_Moment/Bigstock (orig.)

1. Lärm und lautes Schimpfen ist ein No-Go

Wir halten es für eine gute Idee, unsere Stimme zu erheben, um falsches Verhalten bei unseren Hunden zu korrigieren, und das gilt auch häufig für Katzen. Die Wahrheit ist jedoch, wir könnten nicht falscher dabei liegen, wenn wir eine Art Lerneffekt bei der Katze dadurch erwarten.

Katzen haben ein sehr empfindliches Gehör und weil ihre Ohren so empfindlich sind, hassen sie laute Geräusche, auch wenn wir unsere Stimmen erheben oder sie gar lauthals anschreien bzw. mit ihnen schimpfen. Auch bei sonstigem Trubel verziehen sich die meisten Stubentiger bis wieder Ruhe eingekehr ist.

2. Wasser ist nicht gleich Wasser

Ein weiterer sehr häufiger Fehler, den wir machen, ist, eine Schale mit Wasser für die Katze tagelang stehen zu lassen. Katzen mögen es nicht, Wasser zu trinken, das schon lange herumsteht. Ok, sicher gibt es hier Ausnahmen, wo Katzen schön abgestandenes Wasser lieben. Aber in der Regel bevorzugen sie frisches Wasser. Haben Sie jemals gesehen, wie Ihre Katzen versuchen, Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken? Nun, das ist der Grund! Sie lieben Wasser, das sich bewegt. Aus diesem Grund sind Katzentrinkbrunnen auch ein probates Mittel Katzen zum trinken zu animieren. Unsere Stubentiger gelten ja gewöhnlicherweise als sehr trinkfaul, aber die nötige Menge Flüssigkeit ist auch bei Katzen sehr wichtig. Es ist nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über nützlich ihnen einen kleinen Trinkanreiz zu bieten.

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3. Gerüche sind der Katze wichtig – Aber längst nicht jeder Geruch

Gerüche sind auch für Katzen sehr wichtig, weshalb die Experten sagen, wir sollten sie nicht zu oft bürsten. Denken Sie daran, Katzen sind sehr vorsichtig und akribisch mit ihrer persönlichen Hygiene. Mit Liebe und Hingabe können sie sich stundenlang am Tag Putzen und Pflegen.

Und wo wir gerade von Gerüchen sprechen, eine andere Sache, die Katzen hassen, ist ein schmutziges Katzenklo. Mögen wir Mensche ja eigentlich auch nicht, oder? Wir wissen, dass es so viele Arten auf dem Markt gibt, und wir riechen es manchmal nicht einmal selbst, aber sie tun es! Indem wir ihre Katzentoilette regelmäßig reinigen, werden wir sie davon abhalten, uns eine kleine Nachricht auf beispielsweise dem Teppich oder dem Parkett zu hinterlassen. Die Unsauberkeit einer Katze ist meisten zum einem auf Stress, Krankheit oder zum anderen eben auf den Zustand der Katzentoilette zurückzuführen.

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4. Kein aggressives Streicheln

Hunde finden ein kräftiges Streicheln und heftiges Kratzen zwischen den Ohren vielleicht vereinzelt noch angenehm, aber Katzen mögen das so überhaupt gar nicht. Passen Sie auf! Nicht selten wird derartige übertriebene Zuneigung auch gerne mal mit einem Hieb mit der Katzenkralle gewürdigt. Stubentiger stehen eher auf sanftes Streicheln. Am liebsten würden sie auch selber bestimmen wann und wo sie zu verwöhnen sind. Ein gut gemeinter Rat, versuchen Sie nie eine aggressive, gestresste oder einfach nur genervte Katze zu streicheln.

5. Die Katze ist keine Modepuppe

Sind Sie mutig? Dann versuchen Sie mal Ihre Katze zu verkleiden. Ja es gibt lustige Fotos und Videos von Katzen in den lustigsten Verkleidungen. Wir alle lachen herzlich über den putzigen Anblick. Während die meisten Hunde das noch geduldig über sich ergehen lassen und der Markt an Hundebekleidung, wie Jäckchen, Pullover und so weiter, wächst, können das Katzen überhaupt nicht leiden. Katzen hassen es, wenn Kleider oder sonstiger Schnickschnack ihre natürliche Bewegungsfreiheit einschränken. Man könnte auch sagen der Stolz der Katze verbietet es diese lächerlichen kleinen modischen Accessoires zu tragen Und eine Modepuppe für lustige kleine Kostüme zu sein finden sie gar nicht witzig. Sein Sie als gewappnet, wenn es der Katze zu viel wird, dann gibt’s saures.

6. Die Katze auf Reise – Oh Graus!

Wie schon mehrfach in diesem Blog dargestellt, mögen es Katzen nicht unterwegs zu sein. Zumindest nicht gezwungenerweise in einer Transportbox oder ähnlichem. Spontane Spritztouren oder unnötige Fahrten sollten also vermieden werden. Während viele Hunde quasi süchtig nach Autofahren sind, sind das Katzen überhaupt nicht.

Für den Großteil der Katzen beinhaltet eine Autofahrt alle Dinge, die sie hassen. Dieses umfasst Dinge wie Unsicherheit, Angst, Verwirrung, eine unbequeme beengte Katzenbox und die Übelkeit durch die Bewegung. Abgesehen davon wer hat die Katze gefragt ob sie mit will? Natürlich sind manche Fahrten notwendig, beispielsweise um das Tier zum Tierarzt zu bringen. Oder bei einem Umzug oder wenn ein Urlaub ansteht und die Mieze in eine Katzenpension gebracht werden muss. Aber ansonsten sollten sonstige Spritztouren vermieden werden.

7. Fotos sind nur was für Poser

Wie gesagt, das Netz ist voll von lustigen, süßen und skurrilen Katzenfotos. Doch eine Katze auf Teufel komm raus zu einem lustigen Fotos zu zwingen ist eine denkbar schlechte Entscheidung. Katzen tun in der Regel Dinge nur zu ihren eigenen Bedingungen. Wenn man sie nun zwingt für ein Foto zu posieren, mag sie das überhaupt nicht. Bestenfalls läuft sie nur einfach weg. Wird sie festgehalten für ein netten Schnappschuss, kann es passieren, dass sie sich wehrt. Warum auch nicht? Möchten Sie bei einem Familienfoto festgehalten und zum lustigen und putzigen Aussehen gezwungen werden? Wenn Sie also ein Familienfoto mit der Katze knipsen wollen, dann ist es sehr wahrscheinlich einfacher, das Foto um die Katze herum zu planen und nicht andersrum. Warten Sie auf eine günstige Gelegenheit. Die Geduld wird oft durch ein sagenhaft schönes Foto belohnt.

8. Halsbänder mit lästigen Glöckchen

Als erstes mögen die meisten Katzen kein Halsband. Noch schlimmer wird es, wenn an diesem Halsband auch noch so ein penetrant bimmelndes duseliges Glöckchen hängt. Zum einen nervt das bimmeln ungemein, und zum anderen entspricht das überhaupt nicht der Natur der Katze. Katzen sind von Natur aus Jäger. Leises und listiges anschleichen gehört zu ihren Fähigkeiten. Wie hilfreich kann bei der Jagd eine Glöckchen sein, welches bei jeder Bewegung schreit „hier bin ich“? Kurz gesagt, ein Halsband welches Geräusche macht, macht ihnen jede Möglichkeit zu Jagen kaputt. Also wenn schon Halsband, dann bitte ohne Glocke. Abgesehen vom neusten Trend mit den Leuchthalsbändern. Nicht ganz so schlimm wie Bimmelhalsbänder aber fast.

9. Die Essgewohnheiten der Katze – Ein kritisches Thema

Katzen sind heikle Esser. Sowohl das Katzenfutter selbst, als auch Ort und Zeit, an dem sie fressen müssen genau stimmen. Als Gewohnheitstiere ist ihnen ein gewohnter Ablauf immer am liebsten. Achten Sie auch darauf, was die Katze mag und passen Sie sich ihren Vorlieben an. Wir wissen allen, dass das nicht einfach ist und sich jederzeit und jeden Tag spontan ändern kann, aber versuchen Sie es, wenn Sie sich gut mit der Mieze stellen wollen. Eine zufriedene und glückliche Katze erfreut schließlich auch den Menschen.

10. Der Schönheitsschlaf muss sein – Stören verboten!

Es ist weitläufig bekannt, dass Katzen eine guten Teil des Tages schlafend verbringen. Katzen lieben es einfach zu schlafen und brauchen dementsprechend eine Menge davon. Ältere Tiere schlafen mehr als jüngere, doch eines ist wichtig: Stören Sie Ihre Katze nicht dabei. Wenn Sie sie beim Schönheitsschlaf oder dem kleinen Nickerchen zwischendurch stören, dann finden sie das gar nicht witzig.

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Fazit: Katzen sind keine Hunde und haben andere Bedürfnisse

Und schließlich haben Katzen und Hunde wirklich unterschiedliche Charaktere, also zwingen wir sie nicht dazu, das zu sein, was sie nicht sind. Hunde schenken ihren Besitzern bedingungslose Liebe und Zuneigung. Katzen hingegen sind rationaler, weniger vertrauensselig, sie brauchen mehr Zeit, um uns ihre Liebe zu zeigen. Also lassen wir sie nicht zwingen, lassen wir sie natürlich Katzen sein!