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Warum lieben Katzen Kartons und Kisten?

Bedingungslose Leidenschaft für Kartons: Warum werden Stubentiger von Pappkartons nur so magisch angezogen?

Katze im Sack? Nein, Katze im Karton! Kisten und Kartons scheinen Katzen magisch anzuziehen. Was für uns zum Altpapier gehört und als Stauraum für unnütze Dinge gilt, ist für Katzen das Größte. Das Größenverhältnis der Kiste scheint hierbei keine Rolle zu spielen. Hauptsache ist, Pfötchen und Köpfchen passen irgendwie hinein. Ganz nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht! Doch woher kommt diese bedingungslose Liebe für Kisten und Kartons? Hierfür gibt es verschiedene Erklärungsansätze, die durch diverse Studien belegt werden konnten.

Alternative zum Karton: Zur Not tut es auch eine schöne Kuschelhöhle >>>
Katze im Karton
Liebe auf den ersten Blick – Warum Katzen so eine unbändige Leidenschaft für einfache Kartons haben? Symbolfoto: Von New Africa/Shutterstock.com

Angeborene Instinkte – Kartons und Kisten als perfektes Versteck

Katzen sind Raubtiere und Jäger. Sie haben ein angeborenes und instinktives Bedürfnis, alles zu beobachten und zu jagen, was sich bewegt. Aufgrund ihrer geringeren Größe werden Katzen in freier Wildbahn schnell selbst zur Beute.

Wildkatzen suchen sich in der Natur kleine und sichere Verstecke, die ihnen Schutz bieten. Sie nutzen diesen Rückzugsort zum Ausruhen, Schlafen und um potenzieller Beute aufzulauern.

Wildkatzen verstecken sich in Höhlen und klettern auf Bäume, um sich in Sicherheit zu bringen. Unseren Stubentigern stehen solche Möglichkeiten nicht zur Verfügung. Sie haben im Haus zwar keine natürlichen Feinde zu befürchten, doch der Schutzinstinkt ist angeboren. Hauskatzen klettern auf Schränke oder verkriechen sich unterm Bett, um Schutz zu suchen. Kisten und Kartons bieten ebenfalls ideale Versteckmöglichkeiten.

Auch Hauskatzen verstecken sich, um möglicher Beute aufzulauern und diese aus dem Nichts heraus zu überraschen. Wohnräume bieten einer Katze hierfür wenig Möglichkeiten. Kisten und Kartons sind daher ideal. Eine Katze, die im Karton sitzt, fühlt unsichtbar und kann bestens agieren. Sie kann in Ruhe beobachten und im richtigen Moment den Überraschungseffekt nutzen.

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Zuletzt aktualisiert am 2021-03-01 um 9:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Stressbewältigung – Kartons und Kisten lindern Stress

Pappkisten und Katzen
Es gibt keine zu kleinen Pappkartons – Wo Pfötchen und Näschen reinpassen, da passt auch eine ganze Katze ren….wetten?! Symbolfoto: Von Dennis Gross/Shutterstock.com

Katzen suchen ihre Verstecke nicht nur zum Beobachten und Jagen auf. Auch in Stresssituationen ziehen sie sich gern an sichere, ruhige Orte zurück. Da Hauskatzen in Stresssituationen weder Höhlen noch Bäume zur Verfügung stehen, steigen sie alternativ auf Kartons und Kisten um.

Die Ursachen, die bei Katzen Stress auslösen, können unterschiedlich sein. Ist ihr Stresslevel dauerhaft erhöht, kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken. In Stresssituationen schüttet der Körper schubweise ein Stresshormon namens Cortisol aus. Steigt der Cortisolspiegel zu stark an, kann ein geschwächtes Immunsystem die Folge sein.

In dem Karton findet die Katze einen geschlossenen Rückzugsort, an dem sie geschützt und unbeobachtet zur Ruhe kommen kann. Er sorgt für Sicherheit, Erholung und Geborgenheit – Angst und Stress fallen ab. Eine Studie hat gezeigt, dass sich Kartons positiv auf das Stresslevel einer Katze auswirken können.

Die Studie

Die Universität Utrecht führte folgenden Versuch durch: Die Forscher stellten zehn neu angekommenen Katzen Kisten in ihre Boxen, neun weitere Katzen mussten auf das Lieblingsteil aus Pappe verzichten. Alle Katzen wurden in regelmäßigen Abständen untersucht.

Bereits nach wenigen Tagen stellten die Wissenschaftler fest, dass die Katzen mit Karton deutlich entspannter waren als die kartonlosen Katzen. Die Katzen mit Kiste – egal welche Größe diese hatten – gewöhnten sich schneller an ihr neues Umfeld.

Sie waren Menschen gegenüber schneller zutraulich und konnten somit leichter vermittelt werden. Die Katzen ohne Karton benötigten etwa zwei Wochen, um ein vergleichbares Stresslevel zu erlangen. Aufgrund des niedrigeren Stresslevels wurde das Immunsystem der Karton-Katzen weniger geschwächt. Die Abwehrkräfte konnten unbeeinflusst gegen Krankheitserreger arbeiten (Mehr erfahren auf: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/katzen-in-kisten-warum-stubentiger-enge-boxen-moegen-a-1017459.htm).

Wohlfühlfaktor – Kartons und Kisten sind gemütlich und warm

Als Katzenbesitzer weiß man, dass Stress nicht immer die Ursache sein muss, warum Katzen sich in Kartons verstecken. Sie klettern auch in Kisten, wenn ihre Laune auf dem Hochpunkt ist.

Ein weiterer ausschlaggebender Faktor ist, dass Katzen warme und gemütliche Plätze lieben. Ihre Wohlfühltemperatur liegt deutlich über der unseren. Kleine Kisten sind bei Katzen auch deshalb so beliebt, weil sie mit Wärme und Gemütlichkeit locken. Sie isolieren gut und schützen vor Kälte. Je kleiner und enger die Kiste, desto besser.

Die Körpertemperatur einer Katze beträgt ca. 38 °C bis 39 °C. Gemäß einer Studie des “National Research Council” aus dem Jahre 2006 liegt die Wohlfühltemperatur bei Katzen zwischen 30 °C und 36 °C. Hier müssen sie keine zusätzliche Energie aufbringen, um sich warm zu halten.

In unseren Wohnräumen liegt die Temperatur meist zwischen 17 und 22 Grad. Also deutlich unter der Wohlfühltemperatur einer Katze. Kartons und Kisten bieten sich hervorragend als kuschelige Höhle mit Wohlfühl-Faktor an.

Die Katze macht es sich in dem kleinen Karton gemütlich und reguliert so ihre Körpertemperatur. Rollt sie sich zu einer kleinen Kugel zusammen, hilft ihr das zusätzlich, ihre Körperwärme konstant zu halten.

Die Katzen genießen die wohlige Wärme, die von allen Seiten des Kartons auf sie zurückstrahlt. Je kleiner und enger das Versteck, umso schneller wird es darin gemütlich warm.

Spieltrieb – Karton und Kisten erhöhen den Spaßfaktor

Katze versteckt unter Karton
Sich im oder unter einer Pappkiste zu verstecken ist ein großer Spaß für alle Stubentiger – Symbolfoto: Von faboi/Shutterstock.com

Das Mysterium, warum Katzen Kisten und Kartons lieben, ist somit weitestgehend aufgedeckt. Sie dienen als Versteck, reduzieren das Stresslevel und spenden Wärme. Auch den Spaßfaktor sollte man nicht außer Acht lassen. Zwischendurch möchten die Stubentiger einfach nur mit den Kartons spielen, an der Kiste kratzen, sich an ihr austoben oder sie komplett zerstören.

Kartons sind für Katzen ein perfekter Abenteuerspielplatz. Sie stellen oftmals sogar den Kratzbaum in den Schatten. Katzen nutzen die Löcher der Verpackung, beißen ein Stück ab und jagen es wie wild durch die Wohnung. Kisten und Kartons sind die idealen Spielgefährten.

Zudem sind Katzen von Natur aus neugierig. Sie erkunden mit Vorliebe Gegenstände, die sich in ihrer Umgebung befinden. Liegt beispielsweise Papier in der Kiste, das knistert und raschelt, könnte dies auf mögliche Beute hinweisen. Die Katze muss das selbstverständlich überprüfen.

Kratzbedürfnis – Kartons und Kisten zum Kratzen

Das Kratzbedürfnis ist allen Katzen in die Wiege gelegt. Dieser Instinkt ist auch bei unseren Stubentigern vorhanden. Sie gehen der Krallenpflege von Geburt an nach.

Katzen kratzen nicht nur, um sich die Krallen abzuwetzen. An den Katzenpfötchen befinden sich Duftdrüsen, die zwischen den Ballen liegen. Durch das Kratzen werden Pheromone ausgestoßen. Die Katze kratzt also auch, um ihr Revier zu markieren.

Kisten und Kartons sind zum Kratzen optimal geeignet. Das Material bietet die richtige Beschaffenheit. Zudem sind Reviermarkierungen durch die Kratzspuren direkt sichtbar und die übertragenen Pheromone bleiben an dem Material haften.

Alternativen zu Kartons und Kisten

Kartons und Kisten bieten Katzen Versteckmöglichkeiten, helfen beim Stressabbau und erhöhen den Wohlfühl- und Spaßfaktor. Solche Möglichkeiten sollte man seiner auch Katze definitiv bieten. Wer seine Wohnräume durch das Aufstellen von Pappkartons nicht so aussehen lassen möchte, als wäre mitten im Umzug, der kann auf schönere Alternative zurückgreifen. Hierfür sind Katzenhöhlen beispielsweise ideal.

Die Auswahl an gemütlichen Kuschelhöhlen ist groß. Sie sind in verschiedenen Formen, Materialien und Größen erhältlich.

Mit der Kuschelhöhle hat die Katze alles, was sie zum Entspannen, Ausruhen und Verstecken braucht. Sie ist rundherum geschlossen, verfügt über ein Einstiegsloch und gibt der Katze ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Manche Modelle sind sogar mit Spielelementen ausgestattet, damit die Katze an ihrem Rückzugsort zusätzliche Beschäftigung findet.

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Fazit: Katzen und Kartons – ein Traumpaar, das zusammengehört

Die ein oder andere Eigenart einer Katze wird sicher immer ein Mysterium bleiben. Eines ist jedoch gewiss: Katzen würden Schachteln kaufen. Die Vorliebe für Kisten und Kartons wurden der Katze quasi in die Wiege gelegt. Sie dienen als Rückzugsort, senken das Stresslevel und bieten Schutz und Wärme. Diese Thesen wurden wissenschaftlich belegt.

Es ist demnach wichtig, der Katze einen solchen Rückzugsort zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich muss es nicht immer ein Pappkarton sein. Auch Katzenhöhlen erfüllen solche Zwecke und stellen – zumindest für den Katzenhalter – die formschönere Alternative dar.

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